6. KWF-Thementage

Themenschwerpunkte

Wald der Zukunft – jetzt gestalten

vom 31.03. – 02.04.2022 in Jessen / Sachsen-Anhalt

2022

Themenschwerpunkte 6. KWF-Thementage - Wissenschaftliche Fachveranstaltung zu Wiederbewaldung und Waldumbau
mit zusätzlich 5 Themenschwerpunkten

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thementage@kwf-online.de
      • Klimaresilienter Wald
        und dessen Umsetzung
      • Waldbrandmanagement – Prävention und Intervention
      • Wald mit Wild –
        aber richtig
      • Digitale Innovationen zur Wiederbewaldung
      • Einzelschutz

Klimaresilienter Wald und dessen Umsetzung

Hier soll vor dem Hintergrund zunehmender Kalamitäten durch Trockenheit, Sturm, Borkenkäfer etc. diskutiert werden, wie betroffene Flächen mittels Saat, Pflanzung oder Naturverjüngung wiederbewaldet werden können.

Maßnahmen zur Wiederbewaldung und zum Waldumbau sind komplexe Einzelfallentscheidungen, bei denen eine Vielzahl von Informationen angemessen berücksichtigt werden müssen.

Wie kann man die unterschiedlichen Anforderungen an den neuen Wald unter geänderten Rahmenbedingungen zusammenführen? Wie gehen wir mit den Kalamitätsflächen um? Wie können diese mittels Saat, Pflanzung oder Naturverjüngung wiederbewaldet werden und welche Faktoren spielen dabei eine Rolle? Welche Vorgehensweisen sind denkbar und möglich?

Für diese und weitere Fragestellungen stehen erfahrene Gesprächspartner zum Austausch in Kleingruppen zur Verfügung. Dabei sollen keine Patentrezepte angeboten, sondern in einem ergebnisoffenen Dialog Lösungswege erörtert werden.

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andrea.hauck@kwf-online.de - Tel. (+)49 6078 785 63
Andrea Hauck

Waldbrandmanagement – Prävention und Intervention

Beim Waldumbau und bei Maßnahmen zur Wiederbewaldung werden Entscheidungen über die Gestalt zukünftiger Waldbestände getroffen.

An den KWF-Thementagen werden aktuelle Erkenntnisse und Praktiken aus der  Waldbrandforschung erläutert und aufgezeigt, inwieweit diese zu einer  höheren Resilienz gegenüber Feuer führen können.

Das KWF e.V. wird dabei durch das European Forest Institute
im Rahmen des Forschungsprojektes Wald-Klima-Resilienz freundlich unterstützt: 
www.waldbrand-klima-resilienz.com

Bildnachweis: Jan Kaczmarowski

Bildnachweis: Jan Kaczmarowski

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Tobias Wiepcke

Wald mit Wild – aber richtig

Stürme extreme Dürre und Borkenkäferbefall haben den Wäldern in Deutschland in jüngster Vergangenheit extrem zugesetzt. Nach Angaben des BMEL ist von  annähernd 300.000 Hektar Schadflächen auszugehen, die im Wege eines langfristigen Waldumbaus zu stabilen und anpassungsfähigen Wäldern mit standortangepassten Baumarten wiederbewaldet werden müssen.

Damit der Waldumbau gelingt, werden zahlreiche autochthone, aber auch eingebürgerte Forstpflanzen eingesetzt werden müssen, denn niemand kann sicher vorhersagen, welche Baumarten in Zukunft dem Klimawandel trotzen können.

Wenn bei der Wiederaufforstung ganz oder teilweise auf Zaun und Einzelschutz verzichtet
werden soll oder muss, wird dies nur mit einem zielorientierten Wildmanagement möglich sein.
Hierbei sind Konflikte programmiert, wie die jüngsten, heftigen Auseinandersetzungen
um „Wald oder Wild“ gezeigt haben.
Mit einer Schau zum Schwerpunkt „Schalenwildmanagement“ will das KWF
dieses Thema aufgreifen und mit den Fachbesuchern der 6. Thementage diskutieren.

Verbände, Berufsgruppen, Firmen und Institutionen liefern Beiträge
und zeigen Ansätze zur Lösung auf, ob und wie „Wald mit Wild“ gelingen kann.

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Stefan Meier

Digitale Innovationen zur Wiederbewaldung

Die Schwerpunktthema „Forst Digital“ auf den KWF Thementagen macht die digitalen Innovationen erlebbar,
die uns bei der Mammutaufgabe der Wiederbewaldung unterstützen sollen.

Personalmangel, Termindruck und der Umfang an zerstörten Flächen bedürfen eines schnellen und effizienten Handelns.

Dabei können wir auf viele technische Innovationen von Fernerkundung über Drohneneinsatz
bis hin zu forstlicher Software zurückgreifen.

Wiederbewaldung. Aber smart.

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Alexander Kaulen

Einzelschutz

Darf nicht? Kann? Muss?

Der Einsatz von Einzelschutz, landläufig (fälschlicherweise) auch Wuchshülle genannt, auf Wiederbewaldungsflächen ist eine Alternative zum Zaunbau, wenn es sich um den Schutz von verhältnismäßig wenigen Pflanzen handelt.

Wuchshülle („Minigewächshäuser“), Drahthose, Holzgitter, Verbissschutz aus Stahl – der Markt bietet ein breites Sortiment für den Einzelschutz von Forstpflanzen. Jede dieser Varianten bietet Vor- und Nachteile, die beim Einsatz zu beachten sind. Schutzzweck, Material, Ausbringung, Kontrolle, evtl. Rückbau, Kosten, aber auch Wuchsverhalten der Pflanzen sind Parameter, die bei der Entscheidung für einen Einsatz von Einzelschutz zu beachten sind.

In einer Schau zum Thema Einzelschutz soll eine Auswahl der vielfältigen Möglichkeiten und deren Einsatzspektrum aufgezeigt werden.

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Rainer Kobow